18. Medienpreis Mittelstand auch in Corona-Zeiten

Der Journalistenwettbewerb 18. Medienpreis Mittelstand ist am 1. Oktober 2020 gestartet.

Unter www.medienpreis-mittelstand.de können sich bis zum 28. Februar 2021 Journalisten aus ganz Deutschland mit ihren Arbeiten in den Kategorien

  • Print regional
  • Print national
  • TV min (bis 15 Minuten)
  • TV max (ab 15 Minuten)
  • Hörfunk
  • Startups/Existenzgründer

bewerben.

Jeder Teilnehmer darf einen Beitrag einreichen, zudem sind Teambewerbungen möglich. Teilnahmebedingung ist die nachweisliche Veröffentlichung bzw. Erstausstrahlung im Jahr 2020.

Bereits zum achtzehnten Mal werden herausragende journalistische Arbeiten rund um das Thema Mittelstand in Deutschland in den Vordergrund gestellt, um dem wichtigsten Wirtschaftszweig Deutschlands, dem Mittelstand, eine Plattform zu geben und somit zu unterstützen und zu stärken.

Eine hochkarätig besetzte Jury aus Medienfachleuten und Wirtschaftsvertretern wird die Nominierten, Platzierten und Gewinner in einem mehrstufigen Verfahren und nach den Kriterien Relevanz des Themas, Qualität der Recherche und journalistische Qualität, ermitteln.

Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 13.000 Euro dotiert – darunter ein Nachwuchssonderpreis für Unterdreißigjährige mit 1.000 Euro.

Die Gewinner und Platzierten werden zur Preisverleihung im Mai 2021 nach Berlin in das Haus der Commerzbank am Brandenburger Tor eingeladen.

Träger des Wettbewerbes ist der IBWF e.V. – Das Netzwerk für Mittelstandsberater.

„Der Mittelstand ist eine tragende Säule unseres Wohlstands in Deutschland. Im Jahr 2018 stellte er 99,5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland. Darin enthalten 18 Millionen sozialversicherungs-pflichtige Arbeitsplätze gemäß der Daten des Instituts für Mittelstandsforschung IfM Bonn zum Jahr 2018. Corona hat bei der Politik klar aufgezeigt, dass der Mittelstand nicht die Aufmerksamkeit und Wertschätzung hat, die ihm zusteht. Die Corona-Hilfsmaßnahmen des Staates zeigen dies ganz deutlich, wenn 8 Milliarden Euro für ein einzelnes Unternehmen mit ca. 138.000 Beschäftigten locker gemacht werden, aber nur 25 Milliarden Euro für mittelständische Unternehmen mit 18 Millionen Beschäftigten. Aber auch in den Online- und Printmedien spiegelt sich nicht die große Bedeutung des Mittelstands wider. Deshalb haben wir die Trägerschaft für den Medienpreises Mittelstand übernommen, die Bedeutung des Mittelstandes in der medialen Berichterstattung zu unterstützen, und durch die Auszeichnung journalistische Beiträge zum Mittelstand zu fördern. Darüber hinaus unterstützen wir den Mittelstand durch unser Netzwerk der Mittelstandsberater, seine Zukunftsfähigkeit

zu sichern und zu stärken. Die Förderung der medialen Berichterstattung soll der Wahrnehmung des Mittelstands in Politik und Gesellschaft einen würdigen Platz verschaffen. Die Bedeutung und Stärke des Mittelstands ist ein überzeugender Mehrwert für uns alle, dafür lohnt es sich einzutreten“, so Boje Dohrn, Präsident des IBWF.

Langjährige Partner und Unterstützer des Medienpreis Mittelstand sind die SIGNAL IDUNA Gruppe und die          IKK classic.

Das Handwerk, der Handel und Gewerbetreibende machen den Mittelstand in Deutschland aus und gehören traditionell zu unseren wichtigsten Kunden. Gerade während der Corona-Pandemie haben die Wirtschaftsredaktionen einen sehr wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Herausforderungen für den Mittelstand transparent zu machen. Es gab selten eine so umfangreiche und fundierte Berichterstattung über den Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft. Ich würde mir wünschen, dass wir das nicht nur in Krisenzeiten erleben. Umso wichtiger ist es aber gerade jetzt auch, diesen erstklassigen Journalismus zu würdigen“, so Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe.

„Corona fordert die mittelständischen Betriebe in diesen Monaten ganz besonders. Ein Grund mehr, den journalistischen Blick auf einen Wirtschaftszweig zu lenken, in dem täglich Besonderes passiert. Wir freuen uns auf viele spannende Beiträge und eine anspruchsvolle Juryarbeit“, sagt Michael Förstermann, Leiter Unternehmenskommunikation der IKK classic.

Im vergangenen Jahr, beim 17. Medienpreis Mittelstand, waren 88 Beiträge aus allen Regionen und Medienbereichen und von namhafte Vertretern der Branche eingereicht worden.

Organisiert und koordiniert wird der Wettbewerb von seinem Initiator Michael Schulze und dessen Firma comprend GmbH aus Potsdam.

www.comprend.de